Ergebnisse der Bedarfsanalyse 2025
Stand der Digitalisierung und KI in Unternehmen


Eine aktuelle Arbeitsmarktanalyse des RZzKI gewährt Einblicke in den Stand der Digitalisierung und KI-Nutzung bei kleinen und mittleren Unternehmen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Grundlage des Berichts sind amtliche Statistiken zu Branchenstruktur, Beschäftigung und Digitalisierung sowie eine Bedarfserhebung des RZzKI unter 86 Personen aus 15 Unternehmensbranchen.
Insgesamt zeigt sich: Das produzierende Gewerbe bleibt in beiden Bundesländern ein zentraler Wirtschaftsfaktor, steht jedoch unter wachsendem Anpassungsdruck. Im Saarland prägen Maschinenbau, Automobilzulieferung sowie Stahl- und Metallverarbeitung die Branche, bei rückläufiger Beschäftigung seit 2014. Rheinland-Pfalz ist mit Chemie, Pharma, Maschinenbau und Elektronik breiter aufgestellt und zeigt eine stabilere Entwicklung.
Große Herausforderungen werden insbesondere im Fachkräftemangel, in finanziellen Belastungen und in Unsicherheiten bei der Einführung neuer Technologien gesehen. Rheinland-Pfalz fehlten 2023/2024 rund 35.500, dem Saarland 2024/2025 rund 6.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Demografischer Wandel, sinkende Studienanfängerzahlen in Ingenieurfächern, ein Attraktivitätsproblem technischer Berufe sowie teils prekäre Arbeitsbedingungen verschärfen die Lage zusätzlich. Auch bestehen in der beruflichen Ausbildung deutliche Qualifikationslücken bei Zukunftstechnologien wie KI und Robotik.
Die Ergebnisse zeigen zugleich, wie eng Digitalisierung und Fachkräftesicherung miteinander verknüpft sind: Fehlende Kompetenzen bremsen die digitale Transformation, während diese wiederum steigende Qualifikationsanforderungen mit sich bringt.
Die Arbeitsmarktanalyse können Sie Hier downloaden.







