Implementierung eines unternehmensinternen KI-Chatbots bei der FRITSCH GmbH
Wie jahrzehntelanges Erfahrungswissen aus Mahlprotokollen mithilfe eines lokalen KI-Chatbots nutzbar gemacht wird


Fritsch GmbH
seit 1920
Entwicklung und Herstellung von Laborgeräten für Probenaufbereitung und Partikelmessung mit weltweitem Vertrieb
Die Aufgabe
Die FRITSCH GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Idar-Oberstein, das Laborgeräte und Lösungen rund um Mahlen und Messen entwickelt und herstellt.
Die Aufgabe bestand darin, die zahlreichen über Jahrzehnte entstandenen Arbeitsanweisungen und Mahlprotokolle des Labors der FRITSCH GmbH mithilfe eines unternehmensinternen KIChatbots einfacher durchsuchbar zu machen und dadurch Muster, Zusammenhänge und neue Erkenntnisse aus der großen Datenmenge besser erkennbar zu machen.
Die Vorgehensweise
Gemeinsam mit dem RZzKI wurde ein lokal betriebener KI-Chatbot umgesetzt, der die vorhandenen Mahlprotokolle und sonstigen wichtigen Dokumente über ein Webinterface für Mitarbeitende zugänglich macht. Ergänzend wurden explorative Anfragen an den Datenbestand erprobt, um Muster, Zusammenhänge und bisher schwer erkennbare Erkenntnisse sichtbar zu machen. Im Sinne eines menschzentrierten Ansatzes wurde die Lösung so gestaltet, dass sie den Arbeitsalltag unterstützt und das Fachwissen der Mitarbeitenden gezielt ergänzt.
Das Ergebnis
Das Ergebnis ist ein nutzbares Wissenssystem, das Mitarbeitenden einen schnellen Zugang zum über Jahrzehnte aufgebauten Erfahrungswissen aus den Mahlprotokollen und sonstigen wichtigen Dokumenten ermöglicht. Bereits im Projekt konnten neue Erkenntnisse aus den vorhandenen Daten gewonnen und in der Praxis umgesetzt werden.
Darüber hinaus wird der Chatbot inzwischen auch für das Onboarding neuer Mitarbeitender erprobt, da er Wissen strukturiert bereitstellt und viele fachliche Fragen direkt beantworten kann. Aufgrund der positiven Ergebnisse wird die Lösung schrittweise um weitere Dokumente und internes Firmenwissen erweitert und im Unternehmen ausgerollt.


Abbildung 1: RZzKI-Berater Julian Wolter zusammen mit dem Director of Administration and Strategic Projects von Fritsch bei der Konfiguration des Modells (links), das lokal auf einem Rechner im Unternehmen betrieben wird (rechts).
„Als Hersteller von Labormühlen blicken wir bei FRITSCH auf einen enormen Erfahrungsschatz zurück. Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit dem RZzKI daran, dieses fundierte Anwendungswissen rund um die Probenaufbereitung nutzbar zu machen. Das Ziel: ein eigener Chatbot, der unseren massiven Datenschatz strukturiert und daraus echten Mehrwert generiert. KI verändert nicht nur unseren Alltag, sie sprengt auch in der Forschung und Entwicklung bisherige Grenzen. Ich bin begeistert von den technologischen Möglichkeiten unserer Zeit – und noch mehr davon, im RZzKI einen Partner gefunden zu haben, der diese Begeisterung teilt. Das Team unterstützt uns nicht nur fachlich großartig, sondern diskutiert mit mir auf Augenhöhe über Visionen, bei denen mich andere längst in die Träumer-Schublade gesteckt hätten.“
Maximilian Fritsch, CEO







